Dieses Angebot konnte ich einfach nicht ablehnen. Foto Görlitz hatte die Aktion „Monochrom auf Reisen“ ins Leben gerufen. Man konnte sich für die Testaktion der Leica Monochrom bewerben. Leider war der Andrang so groß und meine Anmeldung auch etwas verspätet, dass ich direkt daran hätte teilnehmen können. Aber Ende letzten Jahres bekam ich dann das Angebot, diese außergewöhnliche Kamera doch noch zu testen.

Anfang des Jahres war es so weit, die Monochrom auf Reisen war bei mir eingetroffen. Zusammen mit dem Summicron 28mm f2.0 sowie dem unbeschreiblichen Summilux 50mm f1.4

Mein „monochrom-Herz“ schlug wirklich höher. Meine absolute Traumkamera ohne Farbfilter und mit Messsucher! Das Testmodell hatte noch den CCD-Sensor, aber bereits dieser ist dermaßen scharf und tut der Qualität keinen Abbruch.

Wenn Du als leidenschaftlicher Fotograf so eine Kamera im Tageseinsatz benutzen kannst, glaub mir, dann bist Du richtig happy. So verflogen die knapp drei Wochen in den ich ausschließlich in schwarz-weiß fotografierte. Kein „monochrom-Modus“ einer Nikon Z7 oder Leica M9 als Farbkameras. Nein: echte schwarz-weiß-Fotografie!

Ich werde auch gar nicht groß auf die Technik eingehen. Hier geht es um persönliche Einstellung zur Messsucher- sowie schwarz-weiß-Fotografie.

Die erste Leica Monochrom ist, wie bereits oben erwähnt, mit CCD-Sensor ausgestattet und löst mit 18mp auf. Es folgte die Leica Monochrom 246 mit 24mp und seit Anfang des Jahres ist die Leica M10Monochrom mit 40 mp als neuestes Modell auf dem Markt.

Im Herbst 2018 durfte ich schon mal im Rahmen eines Workshops die Leica M 246 in Nürnberg einen Tag lang testen, den Beitrag hierzu findet ihr in der Verlinkung.

War ich bisher ein Fan von 35mm-Objektiven, so hat sich dies seit dem 28mm f2.0 nachhaltig geändert. Ich finde das 28er noch besser für Streetfotos geeignet als ein 35er Objektiv. Auch in der Landschaftstfotografie zeigen sich die 28mm als sehr angenehm. Die Lichtstärke von 2.0 ist, speziell für die Monochrom hell genug zumal der ISO-Bereich bei 320/ 160 startet.

Ein absolutes fotografisches Highlight ist da 50mm f1.4 Summilux. Bereits bei Offenblende sind die schwarz-weißen Ergebnisse umwerfend scharf. Die Randunschärfe, sofern man von so einer sprechen kann, ist zu vernachlässigen. Das Objektiv ist ein zweiter Traum an dieser Monochrom - eine perfekte Verbindung!

Fällt es schwer sich nach drei Wochen von einer Traumkamera zu trennen? Absolut! Ich weiß nicht wie lange ich die M9 noch mein Eigen nenne, sie könnte bei gegebener Zeit einer Leica Monochrom weichen müssen.

Lasst Euch anhand meiner Fotos in der folgenden Galerie in die schwarz-weiße Welt einer Leica Monochrom entführen. Viel Spaß und noch mal ein herzliches Dankeschön an Alexander Görlitz.

Ein Pferd hinter der Koppel vor dem Pferdestall
Die alte Sporer Quetsch, hehemalige Verladestation für Quarz
Kletterfelsen direkt über dem Fluß Schwarzer Regen an der Rugenmühlbrücke
vom Biber abgenagte Äste
Regentalradwag bei Viechtach in Licht und Schatten
Der Zweibelturm des Alten Spitals in Viechtach mit Schatten an der Treppenwand
Scheunentore beim Gasthaus Kreutzberg in Viechtach
Portrait des Fotografen Friedrich Saller
Portrait des Fotografen Ernst Hermann
Besucher der Ausstellung WoidLand im lockeren Gespräch
Motiv "Arberseekreuz" der Ausstellung WoidLand
Motive WoidLand hinter der Kameravitrine
hölzerne Bogenbrücke über den Riedbach, im Vordergrund Hund Bonnie
knorriger  kahler Obstbaum
der trapezförmig abgedeckte Brunnen am Stadtplatz Viechtach
Damenrad mit Plastiktüten vor einem Dessous-Laden in München
Menschen auf der Rolltreppe in der Fußgängerzone München
zwei quadratische Türen schräg übereinander in eine Wand hinein
Rolltreppen links und rechts einer Treppe hinauf zur Straßenbahnhaltestelle
Treppe hinuntger zur U-Bahn-Station Stachus in München
Die unendliche Treppe in München von schräg unten
die unendliche Treppe im Hochformat, dahinter ein Fotograf
Blick von der Hackerbrücke auf den Hauptbahnhof München
Wanderweg entlang des Großen Pfahl mit einer Pfahlkiefer in der Mitte
der Große Pfahl in Viechtach
Blick linksseitig hinauf zum Großen Pfahl
Blick nach Viechtach kurz  vor dem Unwetter mit tief schwarzen Wolken
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