Ein Tag mit der Leica Monochrom

Ein Tag mit der Leica Monochrom

Ein Tag mit der Leica Monochrom

Es war ein sonniger November-Freitag. Ich nahm an dem Workshop Das Leica M System erleben- Leica Akademie in Nürnberg teil. Weil ich einmal mit einer Leica Monochrom fotografieren wollte packte ich die Gelegenheit am Schopf als mir diese Alternative angeboten wurde.

Nach einem kurzen Rundgang durch die Galerie und Ausstellung sowie vielen neuen Informationen über die Entstehung einer Leica hieß es für uns Teilnehmer “fotografieren”. Tom Flauder und Michel Birnbacher gaben uns viele Tipps rund um die  Leica M – Kameras. Zwei Vollprofis!

Schlicht und unauffällig steht sie vor Dir, die Leica M Monochrom – ganz in schwarz gehalten. Zusammen mit dem Leica Summilux 35 mm f1.4 sollte diese Kombination mein Begleiter sein.

Das Wetter in Nürnberg hatte wie bereits oben erwähnt ein “Fotografen-Herz”. Es war kalt, aber die Sonne bot uns allen eine “Postkarten-Ansicht”.

Wegen meiner Vorkenntnisse zum Messsucher-System von Leica durch meine M 9 war ich ziemlich schnell mit der Monochrom vertraut. Die ersten Portrait-Fotos ( natürlich nicht, ohne vorher zu fragen) – was soll ich sagen: so richtig verkackt!

Bei grellem Sonnenlicht kannst Du die kleinste Überblendung auf der Haut nicht mehr retten; hier heißt es, bis zu zwei Stufen unterbelichten. Mit dieser ersten Erkenntnis wurden die Fotos von Aufnahme zu Aufnahme besser. Ob der Musikant in der Fußgängerzone oder die Menschen unterwegs – mit jedem Foto wurde das Ergebnis besser. Eine große Herausforderung war dann die Lorenzkirche von innen. Available-Light heißt die Situation, welche ich meistern musste. Dank der hilfreichen Tipps bin ich mit den Ergebnissen mehr als zufrieden.

“Gib der Kamera den Automatik-Modus” waren die hilfreichen Worte. Gesagt, getan. Die ISO hochdrehen. Wegen der fehlenden Farbfilter beginnt die ISO bei der M Monochrom erst bei 320. Blende auf und die Entfernung auf unendlich voreinstellen – es hilft!

Die M Monochrom, wie die übrigen Leica M-Kameras fallen in der Streetfotografie überhaupt nicht auf. Für den Fotografen selbst macht sich nur das Gewicht bemerkbar. Die Kamera liegt ohne Handgriff sehr gut in der Hand. Die Daumenstütze reicht vollkommen.

Das Summilux 35mm f 1.4 ist für mich die perfekte Streetfoto- sowie Landschafts-“Linse” . Scharf ohne Ende und ein klasse Bokeh bei offener Blende.

Was soll ich nach EINEM Tag mit der M Monochrom als Fazit nennen?

Mein Traum wurde für einen Tag Wirklichkeit! Diese Kamera ist für mich das absolute Nonplusultra. Und irgendwann werde ich Sie mir leisten! (können).

Lasst Euch jetzt noch von den Fotos inspirieren. Ich habe bewusst auch das eine oder andere völlig “verkackte” Foto drin gelassen. Die Bilder wurden ausschliesslich in ACR “entwickelt”. Aber selbst da brauchst Du nicht mehr viel machen. So viele knackscharfe Grautöne bekommst Du mit Umwandlung von Farbe in sw einfach nicht hin!

 


   

Pin It on Pinterest

Share This