Der automatische Weißabgleich

Der automatische Weißabgleich
Der automatische Weißabgleich

Der automatische Weißabgleich

In meiner kleinen Fotoschule wird heute der automatische Weißabgleich beschrieben.

Die modernen Digitalkameras verfügen über die Funktion, den Weißabgleich automatisch einzustellen. Hiermit wird  über die Farben des Lichtes  ( rot – grün – blau = der Farbraum RGB) der Weißanteil im Tageslicht ermittelt. Mit unserem Auge nehmen wir die unterschiedlichen Farbtemperaturen ohne Verluste wahr.

Die Digitalkamera bedient sich der vordefinierten Farbwerte. Im Regelfall werden wir uns des automatischen Weißabgleiches bedienen. Diese Einstellung funktioniert bei hellem Tageslicht, auch innerhalb von Räumen meistens fehlerfrei. Anhand meiner Spiegelreflexkamera erkläre ich kurz wie der automatische Weißabgleich einzustellen ist. Auf dem linken Drehrad findet sich auch die Bezeichnung “WB”. Dieses Kürzel steht für White-Balance. Beim Drücken dieser Funktionstaste und drehen am hinteren Drehrad kann nun die gewünschte Farbtemperatur voreingestellt werden.

WB + “A” wählt somit den automatischen Weißabgleich.

Die nächste Position des Drehrades rastet bei dem Symbol für die Glühlampe ein. Diese Einstellung kann für Kunstlicht verwendet werden. Als nächstes folgt die Leuchtsofflampe. Hier stellt die Kamera selbständig die Farbtemperatur auf die verschiedenen Leuchtstofflampen ein.

Bei direktem Sonnenlicht ( Symbol Sonne) kann der Fotograf durchaus einmal diese Vorauswahl einstellen. Der symbolisierte Blitz kann bei Einsatz eines Blitzes durchaus erste Wahl sein. Bei bewölktem Himmel verwende ich normalerweise immer das Symbol der Wolke – dies kann auch gerne mal bei schlechtem Wetter getestet werden. Die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen, diese Vorauswahl bringt extrem Wärme in’s Foto.

Das Symbol für Schatten erzeugt bei Motiven welche sich im Schatten einer Szene befinden noch wärmeres Licht. Schließlich besteht unter der Vorauswahl “K” die Möglichkeit die Farbtemperatur selbst einzustellen. Vorsicht: die Ergebnisse können das Motiv schon verfälschen.

Schließlich läßt sich mit der Einstellung “PRE” eine gezielte Vorauswahl eines Motivs oder bereits vorhandenen Fotos treffen.

Die einzelnen Einstellmöglichkeiten habe ich auf dem Foto zur Erklärung dargestellt.

Im Regelfall sollten wir mit der Einstellung A fotografieren. Meine Empfehlung geht eindeutig in die Richtung “Mut zu Neuem”. Also auch, wie bereits erwähnt bei schlechtem Wetter einfach mal einen bewölkten Himmel vorgaukeln.

Wer selbst mit Bildbearbeitung versiert ist und im RAW-Format fotografiert kann das Foto schließlich durch die Software mittels manuellem Weißabgleich bearbeiten. Der automatische Weißabgleich läßt sich auch über das Menü – Fotoaufnahme – Weißabgleich einstellen.

Weiter geht es mit der Funktion “Selbstauslöser”.


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